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Gemeindehaushalt 2022

  • Redwitz

steht unter dem Motto „Fit machen für die Zukunft“

In einer Sondersitzung Mitte April hat der Gemeinderat den Haushaltsplan für das Jahr 2022 beraten und einstimmig auf den Weg gebracht. Vorausgegangen waren intensive Beratungen im Finanzausschuss. Kämmerer Tobias Grünbeck stellte das Zahlenwerk ausführlich vor und ging auf die wichtigsten Haushaltspositionen konkret ein.

In den zurückliegenden Jahren konnte der Schuldenstand kontinuierlich reduziert werden und eine Neuaufnahme von Krediten wurde aufgrund der sehr guten Einnahmensituation nicht benötigt. Dadurch steht Redwitz mit einer prognostizierten Pro-Kopf-Verschuldung von nur 316,- € zum Ende des Haushaltsjahres sehr gut da. Dem Gesamtschuldenstand von 1.074.036 € der laufenden Kredite stehen zum Jahresende Rücklagen von 1.925.600,00 € gegenüber.

Trotz dieser erfreulichen Rücklagensituation mahnte der Kämmerer aber auch die laufenden Kosten im Verwaltungshaushalt an. So ist die Gemeinde in diesem Jahr nicht in der Lage, diese Kosten zu decken und muss auf Rücklagen zurückgreifen. Ein Grund dafür ist sicherlich die pandemische Lage der vergangenen beiden Jahre sowie die aktuelle geopolitische Gesamtsituation und deren wirtschaftliche Auswirkungen, die die Gemeindefinanzen an vielen Stellen enorm belasten.

Darüber hinaus hat die Gemeinde in den zurückliegenden Jahren enorm in die kommunale Infrastruktur investiert und viele Neuerungen auf den Weg gebracht, was sich auf eine stetige und schleichende Zunahme der laufenden Kosten ausgewirkt hat.

Die goldenen Jahre sind zunächst erstmal vorbei, merkte Erster Bürgermeister Jürgen Gäbelein an. Deshalb muss der Haushalt 2022 unweigerlich unter dem Motto „Fit machen für die Zukunft“ stehen und viele Maßnahmen auf eine Konsolidierung der Kosten- und Einnahmensituation abzielen. Damit soll die Voraussetzung geschaffen werden, um in den nächsten Jahren anstehende Großprojekte, wie Mittelschulgebäude, Turnhalle, Freibad, Kläranlage, Straßensanierungen, u.v.m. mit einem soliden Finanzplan angehen zu können.        

Neben zahlreichen Einsparmaßnahmen ist als ein Baustein auch die Anhebung der Realsteuersätze bei der Grundsteuer A und B von 300% auf 320% sowie bei der Gewerbesteuer von 320% auf 340% durch einstimmigen Gemeinderatsbeschluss auf den Weg gebracht worden. Diese Entscheidung ist keinem der Räte leichtgefallen, jedoch nach 20 Jahren ohne Änderung für die Stabilisierung des Haushaltes unerlässlich. Geeinigt hat man sich auf eine moderate Anhebung der Steuersätze, womit man immer noch an der unteren Grenze der Landkreiswerte liegt.   

Dank gilt dem Finanzausschuss für die intensiven Beratungen und eine äußerst konstruktive Zusammenarbeit, dem gesamten Gemeinderat für die einstimmige Beschlussfassung, sowie Kämmerer Tobias Grünbeck für die Aufstellung des soliden und zukunftsorientierten Gemeindehaushaltes.

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